Aus der HartzIV-Geschichte: Hartz Vorboten

Ausruhen* Der folgende, vorgeblich heitere Text wurde 2001 im Onlinemagazin “Mein Schatz” unter dem Titel “Rausch des Winters II” von Wilma vom Senf veröffentlicht. Nun schon ein Dutzend Jahre alt hat sich absolut nichts zum Besseren entwickelt, im Gegenteil. Erst vier jahre nach der Veröffentlichung tragen die Hartz-Gesetze 2005 in Kraft.

Die Praxis der Zwangsverrentung, gesetzlich gedeckt seit 01.01.2013 ist der Gipfel auf dem Eisberg der Sanktionspraxis und Entrechtung Erwerbsloser. Die sinnlosen Maßnahmen zur “Selbstoptimierung” der “Kunden” bei den Jobcentern haben hingegen stetig zugenommen. Die kleinen feinen Träger, die noch mehr oder weniger sinnvolle Weiterbildungen anboten, um strukturellen Änderungen auf dem Arbeitsmarkt begleitend zu bewältigen, gibt es immer weniger. Die Förderung des zweiten Arbeitsmarktes oder eines öffentlich-geförderten Beschäftigungssektors funktionierte bisher nur sporadisch und mit ständig sinkenden außertariflichen Löhnen. Deshalb hat sich die “Blaue Stunde” entschlossen, den Text von 2001 noch einmal zu veröffentlichen.   Weiterlesen