Das politische Westworld-Syndrom

Wohin steuert die EU bei Bits und Bytes?

Aus der ersten Ausstellung im MIMA, Brüssel

Im kurzen Aufsatz wird die EU-Digitalisierungsstrategie kritisch angerissen, fokussiert auf ihre gebündelte Förderung, wie sie mit dem neu aufgelegten 9,2 Mrd. Euro Fonds “Digital Europe 2021 – 2027” geplant ist. Dies lässt die begleitenden gesetzgeberischen Entscheidungen weitgehend unberührt, obwohl sie ebenso einer kritischen Auswertung bedürfen, wie die derzeit vor der Abstimmung stehende EU-Urheberrecht-Richtlinie, die medialen Schlachten und Demonstrationen um sie, zeigen.

2011, als die deutschen Piraten noch im Kurs medialer Verwunderung standen, schrieb Harald Jähner in der Berliner Zeitung: ‘Obwohl das Internet von Beginn an geradezu romantische Visionen einer neuen, gerechteren Welt beflügelt hat, haben sich Linke und Grüne nie mit den politischen Potenzialen des Netzes beschäftigt. Wissen für alle ist Macht für alle – solche Parolen überließen sie obskuren Hackern.’

Der hier zum Download stehende Artikel von Konstanze Kriese ist aus dem Europäischen Lesebuchs, hrsg. von Martina Michels, erschienen im Februar 2019.


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